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Schach Ticker

  1. Remisspieler, Verlierer und Sieger in Shamkir

    In dieser Reihenfolge stimmt es quantitativ: Fünf von zehn Spielern hatten bisher nach jeder Runde 50% – auch nach der fünften und nun ist Ruhetag. Nach drei Runden hatten noch alle zehn 50%, dann haben drei eine Partie verloren, und zwei haben Partie(n) gewonnen. [Dieser Bericht war “zum Ruhetag” geplant, aber erscheint aus technischen Gründen verspätet] So steht bzw. stand es nach fünf Runden: Topalov 3.5/5, Carlsen 3, Radjabov, Ding Liren, Giri, Karjakin, Mamedov 2.5, Wojtaszek, Mamedyarov, Navara 2. Vorne also ein semi-inaktiver Spieler, demnach nicht unbedingt Favorit. Hinten mit Mamedyarov ein Spieler, der zu den Favoriten zählte (verloren hat

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  2. Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

    Zum Finale der Schachbundesliga reist eine 40-köpfige Delegation der Schachvereinigung 1930 Hockenheim in die Landeshauptstadt Mit dem Titel Deutscher Vize-Meister 2017 im Reisegepäck und nach einer eher durchwachsenen Saison tritt das Rennstadtteam am kommenden Wochenende die Reise zu den Finalrunden 13, 14 und 15 nach Berlin an. Eine bessere Ausgangsposition vergab man sich bereits beim Heimspiel im Baden-Württemberg Center zu Saisonbeginn, als man gegen den vermutlichen Absteiger FC Bayern München eine knappe aber völlig unnötige Niederlage bezog. Nachdem Co-Manager Günter Auer bekannt gab, dass die Hockenheimer Delegation 40 Spieler, Mitglieder und Fans umfasst, reist man aber frohen Mutes in die

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  3. Der Kampf um die Meisterschaft

    Von IM Georgios Souleidis – Die OSG Baden-Baden und die SG Solingen kämpfen während der zentralen Endrunde in Berlin um die Meisterschaft. Mit welchen Chancen die Teams in die deutsche Hauptstadt reisen, erfahren sie im folgenden Beitrag. Baden-Baden und Solingen starten punktgleich vor den letzten drei Kämpfen in Berlin wie die folgende Tabelle zeigt. Sie zeigt auch das Restprogramm und das spricht für den amtierenden Meister von der Oos. Die OSG Baden-Baden startet als Favorit in das letzte Bundesliga-Wochenende der Saison 2017/18. Das liegt nicht nur an der Tatsache, dass sie das nominell beste Team der Liga stellen, sondern auch am Restprogramm.

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  4. European Senior Team Championship: Silberregen für die deutschen Teams

    Bei der Senioren-Europamannschaftsmeisterschaft (13.-23.4.2018) im polnischen Waldenburg (= Walbrzych) setzten sich in der Sektion 50+ das übermächtige Italienische Team und in Sektion 65+ der Abonnementssieger Russland souverän durch, beide ohne einen einzigen Punktverlust, d.h. mit 18:0 Mannschaftspunkten. Sehr erfreulich ist das Abschneiden der deutschen Teams. „Germany Women 50+“ mit Brigitte Burchardt, Anett Wagner-Michel, Mira Kierzek und Eveline Nünchert erreichte in der Sektion 50+ den vierten Platz hinter den russischen Damen (Platz 2 und gleichzeitig Europameister) und Belgien (Platz 3). In der Sektion 65+ wurden die deutschen Herren in der Besetzung Stephan Buchal, Bernd Baum, Team Captain Matthias Kierzek und Hans

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  5. Am 27. April 2018 startet die DSAM in München!

    Von Ralf Mulde – “Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer der DSAM des Deutschen Schachbundes, der mit seinem gut ein Dutzend Mann starken Team 17 Jahre unterwegs ist, um fremde Schach-Galaxien zu erforschen, neue Eröffnungen und neue Kombinationen. Viele Lichtjahre von Dresden entfernt dringt die DSAM in Turniersäle vor, die nie ein Schachspieler zuvor gesehen hat.” Nunja, ganz so weit und ganz so unbekannt ist München als leuchtender Stern Bayerns nun nicht gerade, aber immerhin dauerte es nahezu 20 Jahre, bis “die Preußen” plus Schachbretter erstmals fast bis zum Maximilianplatz und Viktualienmarkt gelangt sind. Das wunderschöne H4 Hotel

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  6. Maghsoodloo dominiert Sharjah Masters

    Das ist nicht mehr topaktuell – letzte Runde war am 19.4. – und anderswo wurde das Sharjah Masters, da im Schatten von Superturnieren, kaum erwähnt. Aber wenn ich mir einen Beitrag vorgenommen und dazu bereits recherchiert habe, bringe ich ihn eventuell auch verspätet. Zunächst ohne weitere Vorrede der Endstand im Turnier: Maghsoodloo 8/9, Safarli und Wang Hao 7, Sethuraman, Artemiev, Kryvoruchko, Iturrizaga, Inarkiev, Eljanov, Naiditsch, Adhiban, Adly, Jumabayev, Mareco 6.5, usw. (117 Teilnehmer). Sechs Spieler hatten Elo mindestens genau 2700, fünf davon sind bereits erwähnt, einer fehlt noch. Gewonnen hat allerdings die Nummer 20 der Setzliste, und zwar souverän –

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  7. Stuttgart ist viel schöner als Berlin – Zentrale Endrunde der Oberliga Württemberg

    Mit diesem Spruch begrüßte man 2006 die Fußballnationalmannschaft zum „kleinen Finale“ beim Sommermärchen in Stuttgart. Und natürlich gilt dieser emotionale Ausspruch auch für das „Finale“ der Schach Oberliga Württemberg. Die zentrale Schlussrunde der Oberliga ist das Highlight der höchsten Spielklasse Württembergs, der Oberliga. Am Sonntag, dem 22.04.2018 ist es so weit. Im Herzen Württembergs – im Bürgerzentrum West, Hajek Saal, Bebelstraße 22 in Stuttgart – treffen die zehn besten Mannschaften aufeinander. Zum letzten Mal in dieser Saison und um ihren Sieger auszuspielen. Alle 40 Partien werden auf chess24.de übertragen: https://chess24.com/en/watch/live-tournaments/oberliga-wuerttemberg-2017-2018/8/1/1 Die Kommentierung übernimmt der Kabarettist Matthias Deutschmann, der beim Kandidatenturnier

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  8. Damen-EM: Gunina Erste, Paehtz Sechste

    Beides war verdient – bei Elisabeth Paehtz auch (jedenfalls grob), wo sie nach Buchholz unter den Spielerinnen, die Platz 2-8 teilten, landete. Vysoke Tatry, Austragungsort der Damen-Europameisterschaft in der slowakischen Hohen Tatra (nahe der Grenze zu Polen) mit offenbar Schneeresten in den Bergen über ca. 2000m, kann man einerseits nicht mit den Vereinigten Arabischen Emiraten vergleichen. Andererseits erinnerte der Turnierverlauf (potentiell) an völlig offene Turniere (weder weiblich noch aus Europa Teilnahmevoraussetzung) in Dubai und Sharjah, mit am Ende dem Sharjah-Szenario: eine Person dominierte und konnte sich am Ende zwei Remisen leisten. Das war der junge Iraner Maghsoodloo (Kurzbericht kommt vielleicht

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  9. Budapest Spring Festival 2018

    Das internationale Schachfestival war die Eröffnungsveranstaltung einer der größten kulturellen Programmreihen Europas im letzten Jahr. Es wird die Abschlussveranstaltung dieses Jahr bis zum 26. April sein, während andere kulturelle Programme am 22. April beendet sind. Es ist die 38. Ausgabe, in der klassische Musik, Ballett, Tanz, Oper und viele andere Ausstellungen und Shows in fast allen Kulturbereichen ab dem 30. März 2018 in Budapest wieder auf der Bühne stehen. Der Schirmherr der Veranstaltung ist, wie schon im letzten Jahr der Oberbürgermeister von Budapest Herr Tarlos Istvan. Ein weiterer bedeutender Befürworter des Schachwettbewerbs ist Herr Revesz Mariusz nicht nur als Präsident des

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  10. Ein Springer auf Reisen

    Lothar Schmid (1928 – 2013) trat im Alter von 13 Jahren in seiner Geburtsstadt Radebeul dem Schachklub bei. Bereits 1943 wurde er Meister von Dresden und ein Jahr später Meister von Sachsen, 1947 gewann er die Meisterschaft der sowjetischen Besatzungszone. Schmid zog noch im Jahr 1947 nach Bamberg um, nahm 1948 erstmals an der deutschen Meisterschaft der Herren teil und wurde auf Anhieb Vierter. 1950 gewann er den deutschen Einzelpokal, 1951 wurde ihm der Titel eines Internationalen Meisters verliehen. 1954 siegte er in Zürich unter anderem vor Ex-Weltmeister Alexander Euwe aus den Niederlanden. 1955 und 1959 wurde er jeweils Zweiter bei der westdeutschen Einzelmeisterschaft. 1959 verlieh ihm

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