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Deutscher Schachbund

  1. Vincent Keymer erreicht Finale der Grand Chess Tour

    Vincent Keymer hat sich für das Finale der Grand Chess Tour 2026 qualifiziert. Beim Sinquefield Cup in Saint Louis, der letzten Etappe der diesjährigen Tour, sicherte sich der deutsche Großmeister mit einem Remis in der Schlussrunde den vierten und letzten Ticket-Platz für das Finalturnier, einen halben Punkt vor dem usbekischen WM-Herausforderer Javokhir Sindarov.

  2. Deutscher Schachbund gewinnt WR Events mit Wadim Rosenstein als neuen Sponsor

    Der international erfahrene Schachförderer und -veranstalter Wadim Rosenstein unterstützt den Verband über seine Organisation WR Events in den kommenden zwei Jahren mit einem der größten Sponsoringverträge in der Geschichte des DSB. Ein wesentlicher Teil der Mittel ist zweckgebunden und kommt gezielt der Förderung von Frauen im Schach, inklusiven Angeboten sowie der Förderung junger Talente zugute.

  3. Von Tilburg 1985 nach Bukarest 2026:Metamorphose oder McDonaldisierung?Die Kolumne von Raj Tischbierek

    Viele der Reaktionen auf Teil 1 meines Artikels "Von Tilburg 1985 nach Bukarest 2026: Metamorphose oder McDonaldisierung?" ähnelten sich: Dem bruchstückhaften Verständnis nach kurzem Anlesen folgte das von einem schmunzelnden »Ja, der Tischbierek...« begleitete Abhaken.

    Normalerweise ist das nicht das, was sich ein Autor wünscht, aber im konkreten Fall glich es einer (Achtung! Ironie!) Offenbarung: Mein Bemühen um eine differenzierte Darstellung und Tiefe korrespondierte auf bemerkenswert stimmige Weise mit der verkürzten Aufmerksamkeitsspanne des digitalen Zeitalters. Mein Text wurde verstanden und dessen Aussage untermauert – ohne ihn wirklich zu lesen. Das eröffnet ungeahnte Möglichkeiten: Hat man sich erstmal einen Ruf erarbeitet, reichen künftig eine knackige Überschrift, eine kurze Einleitung sowie die namentliche Zeichnung, den Rest »denkt« sich der Konsument.

    Darf ich das Erfolg verbuchen? Oder muss ich ernüchtert registrieren, dass ich den Zeitgeist gänzlich unbewusst aufs Trefflichste verinnerlicht habe?

    Je tiefer ich in die Materie eindrang, desto klarer wurde mir, dass das verbleibende Material nicht abschließend in einen zweiten Teil zu pressen ist, ohne wesentliche Aspekte zu opfern. Die Entwicklung des Schachs ist zu facettenreich, um sie solchen umfänglichen Restriktionen zu unterwerfen. Ich habe mich daher entschieden, aus diesem Text eine Trilogie zu machen.

  4. Deutschland ist Weltmeister im Problemlösen

    Bei der 49. Schach-Löse-Weltmeisterschaft (WCSC) in Magdeburg gewinnt das deutsche Team die Goldmedaille – nach einem packenden Gleichstand mit Polen, entschieden durch die schnellere Lösungszeit. Arno Zude sichert zusätzlich Einzel-Bronze.
  5. „Wenn man so stark ist wie unsere Leute, sollte das Ziel immer sein, eine Medaille zu gewinnen."

    Dortmund hat geliefert. Bei den 53. Internationalen Dortmunder Schachtagen gewannen alle drei deutschen Nationalspieler ihre Schlussrunde der Sparkassen Chess Trophy 2026.

    Dinara Wagner beendet das Turnier auf dem 4. Platz. DSB-Präsident Paul Meyer-Dunker reiste persönlich zur Siegerehrung, um Gespräche zu führen, Eindrücke zu sammeln und dabei zu sein, wenn Schach in Deutschland auf höchstem Niveau gespielt wird.

  6. Gestatten, Elisabeth Pähtz, Vereinsvorsitzende.

    Die Wahl verlief etwas ungewöhnlich. Wobei das in der heutigen Zeit mancher auch anders sehen könnte. Die neue erste Vorsitzende wurde per WhatsApp gefragt, ob sie die Wahl annimmt. Sie musste, obwohl sie eigentlich vor Ort war, gerade ihrem Töchterchen Essen geben. Die neue zweite Vorsitzende hatte keinen Urlaub bekommen für die Gründungsveranstaltung in Dresden – auch sie war nicht dabei, und doch mittendrin. Auch sie wurde in Abwesenheit einstimmig gewählt. Gestatten, das neue Führungsduo des Fördervereins für Frauen und Mädchen im Schach: Elisabeth Pähtz, die beste Schachspielerin Deutschlands, ist die neue Vorsitzende. Tatjana Gallina, im Schachverband Württemberg Beauftragte für Frauenschach, ist die zweite Vorsitzende. „Elisabeth ist die Prominente, ich bin die Arbeiterin“, sagt Gallina und lacht. Die Kunsthistorikerin in der unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Heilbronn hat übrigens ein sehr ansteckendes Lachen – wer mit ihr zum Thema Schach telefoniert, hat seinen Spaß. Ebenfalls im Vorstand: Linda Pygoch, die Referentin für Frauenschach im Landesschachbund Brandenburg, übernimmt die Kasse. Schriftführer wurde bei der Gründungsversammlung Carsten Karthaus, Präsident des Schachverbandes Württemberg. Er hat aber bereits angekündigt, seinen Posten zu räumen – sobald sich eine Frau für das Amt findet.

  7. Problemschachaufgabe 1010 (Löse-WM in Magdeburg)

  8. Sie kann so vieles - vor allem richtig gut Schach spielen

    Diese junge Frau ist ein Multi-Talent. Fangen wir mit dem von ihr gespielten Instrument an, das eher ungewöhnlich ist: Fagott, ein Holzblasinstrument in der Tenor- und Basslage mit Doppelrohrblatt. Früher spielte sie sogar in einem Ensemble. Mittlerweile fehlt es dafür an Zeit. Wen wundert`s, bei alle den anderen Interessen. Denn auch Klavierspielen beherrscht sie, auch das muss geübt werden – zweimal pro Woche. Und sie klettert sehr gerne, mindestens einmal wöchentlich wird trainiert. Außerdem ist sie eine ausdauernde Läuferin, bekocht gerne mal ihre Familie – und ja: Paula Czäczine ist auch und vor allem eines der größten Schach-Talente Deutschlands. Das wiederum verwundert auch niemanden in der Schachszene so wirklich: Denn der Papa von Paula und Schwester Laura Czäczine, 18 Jahre alt, ist Norman Thielsch - ein 2300-Elo-Fidemeister und erfolgreicher Trainer. Und Mutter Anne Czäczine,Mannschaftsführerin beim CSC Aufbau 95 Chemnitz, hat 2133 Elo auf dem Konto. Aber: Die Mutter spürt mittlerweile den heißen Elo-Atem ihrer jüngsten Tochter im Nacken, denn sie hat gerade die 2100-Elo-Grenze überschritten – mit einem Zugewinn von satten 63 Elo beim Kandidatinnenturnier der Deutschen Einzelmeisterschaft in Dresden. Platz eins – und die Qualifikation für die Meisterklasse im kommenden Jahr. Willkommen in den Top Ten der deutschen Frauen-Rangliste, Paula Czäczine!

  9. Sparkassen Chess Trophy 2026: DSB-Kräfte mitten im Turniergeschehen in Dortmund

    Bei den Internationalen Dortmunder Schachtagen läuft mit der Sparkassen Chess Trophy 2026 eines der größten Turniere im deutschen Schachkalender. Rund 400 Teilnehmende aus 43 Föderationen spielen in drei parallelen Wettbewerben, dem A-Open, dem B-Open und dem Internationalen Frauenturnier, um einen Preisfonds von 20.000 Euro. Mit dabei: ein starkes Aufgebot mit DSB-Bezug.

  10. Der DSB geht eine neue Partnerschaft ein: Chess Media Group übernimmt die Vermarktung

    Deutschlands Schach bekommt einen starken Partner an der Seite. Der Deutsche Schachbund hat mit der Chess Media Group eine langfristige Vermarktungspartnerschaft geschlossen, die genau dort ansetzt, wo der Sport gerade wächst: bei Nachwuchs, Frauenschach und Sichtbarkeit.

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